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Die Elben sind die ersten und ältesten der Kinder von Ilúvatar. Sie gelten als älteste und weiseste Rasse und besitzen das Vorrecht der Unsterblichkeit, sofern sie im Kampf nicht getötet werden. J. R. R. Tolkien nannte sie auch die „Erstgeborenen“ (ursprünglicher Name Quendi, „die mit Stimme reden“) und wohnen in den verschiedensten Regionen des Planeten.

Beschreibung Bearbeiten

Die Elben wurden von Ilúvatar geschaffen und dürfen sich als die alteste Rasse auf Arda bezeichnen. Sie kamen vor den Menschen in die Welt, sind aber trotz der Unsterblichkeit an die Kreise der Welt gebunden. Es ist ihnen bestimmt, in Aman, den Unsterblichen Landen, zu leben und viele verließen Mittelerde, um dorthin zu segeln. Außerdem erliegen Elben keinen Krankheiten, und ihre Seelen wandern, sofern sie sterben, in Mandos Hallen, in denen sie auf das Ende der Zeit und das Kommen Ilúvatars warten, um dort einen neuen Körper, den Hroar, zu bekommen.

Die Elben gehören zu den intelligentesten und geschicktesten Lebewesen Ardas. Nicht nur, dass sie über sehr starke Magie verfügen macht sie zu außergewöhnlichen Wesen, die weit aus über den Menschen stehen, sondern auch ihre anmutige Gestalt und ihren zähen Körper. In kurzer Zeit lassen sich lange Strecken ohne einmal zu schlafen zurücklegen, denn Elben verfallen lediglich in einen Halbschlaf in dem alle Sinne, außer die Augen, ruhen. Ein Elbe ist dann erst ausgewachsen, wenn er sein 50 Lebensjahr erreicht hat.

Bis dahin lernen sie mit dem Bogen umzugehen, sowie mit zwei nach innen gebogenen Kurzschwertern, die sie beim Nahkampf benutzen.

Es gibt zwischen den einzelnen Elbenvölkern auch Unterschiede und verschiedene Völker:

  • Die Waldelben (Silvan) - Lieben das Feiern, den Wein, Gesang und Feste und sie sind geschickte Jäger.
  • Die Tiefelben (Noldor) - Haben hoch entwickelte seherische Fähigkeiten und sie verstehen es wie kaum ein anderes Elbenvolk vortreffliche Klingen zu schmieden.
  • Die Grau- (Sindar) und Grünelben (Laiquendi) - Sie sind die weisesten und kunstfertigsten Elben und stellen besonders edlen Schmuck her.
  • Die Gwaith-I-Mirdain - Waren eine Vereinigung von Noldor-Elben, die die Ringe der Macht schmiedeten und gehörten zu den am längsten mit Zwergen befreundetes Elbenvolk.
  • Die Baumelben (Galadhrim) - Beobachten die Sterne und weitere Himmelskörper, während sie im Besitz eines Ringes namens Nenya dem Wasserring waren.
  • DieOst- (Avari) und Seeelben (Teleri) - Ein bisher unerforschtes Volk, die meistens an den Küsten Mittelerdes leben.

Einst gefürchtete Krieger und begabte Künstler, bestimmen sie über viele Jahrhunderte das Schicksal von Mittelerde, sind aber gegen Ende des Dritten Zeitalters weniger mächtig in ihre Reiche zurückgezogen und des Lebens in Mittelerde überdrüssig. Zu Beginn des Vierten Zeitalters, nach dem Ende des Ringkrieges, verlassen die meisten von ihnen Mittelerde.

Verwandte Themen Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

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  • J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Übersetzt von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann. Klett-Cotta, Stuttgart 1969/1970. (Im Original erschienen 1954/55 unter dem Titel The Lord of the Rings.)
  • J. R. R. Tolkien: Der kleine Hobbit. Übersetzt von Walter Scherf. Paulus Verlag, Recklinghausen 1957.
  • J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Hrsg. Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978.

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