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Gondor (Sindarin für ‚Land der Steine‘) ist im Legendarium von J. R. R. Tolkien ein großes Dúnedain-Königreich im südwesten Mittelerdes. Nach dem Untergang Númenors gegründet, erlebte es in der ersten Hälfte des Dritten Zeitalters eine Blütezeit und wurde zum größten und mächtigsten je dagewesenen Reich der Menschen, das jedoch auch für andere Wesen und Kulturen Platz bot. Durch innere Konflikte und Kriege mit verfeindeten Völkern verfiel seine Herrlichkeit jedoch nach und nach.

Geographie Bearbeiten

AllgemeinesBearbeiten

Das große Gebiet Gondor ist eines der bekannten Gebiete der Welt von Mittelerde und liegt am südlichen Zipfel. Im Norden grenzt es am Königreich Rohan mit seinem mächtigem weißen Gebirge, im Osten durch den Fluss Anduin an Mordor und südlich Harad, sowie im Westen an die Große See.

Bekannt sind die Ered Nimrais, auch als die weißen Berge bekannt, der Fluss Anduin und der Ozean Belegaer. Bekannte Städte im Land sind hierbei:

Osgiliath, die Stadt der Sterne, war die erste bekannte Hauptstadt des großen Reiches, geriet aber durch die große Pest und durch Auswanderung in Vergessenheit. Später überranten Orks die Stadt. Ersetzt wurde die Stadt durch Minas Tirith, dem Turm der Wacht.

GondorTerritorienKarte

Territorien von Gondor

Ebenso sind einige Gebiete von Gondor bekannt:

GesellschaftBearbeiten

Wie in den meisten Städten herrscht ein mittelalterlicher Feudalismus. Bauern und einfache Leute sind die unterste Schicht mit den meisten Mitgliedern, die unter dem Adel stehen. Eine Stadt oder Kleinkönigreiche werden meistens von einem König oder Bürgermeister verwaltet.

Einen größten Teil der Bevölkerung besteht aus Dúnedain, die Menschen in Mittelerde, die sich jedoch in individuelle Gruppen entwickelt haben und durch einzelne Merkmale u.a. Hautfarbe unterscheiden.

Geschichte Bearbeiten

Im Jahre 3320 Z.Z. von den Söhnen Elendils, Isildur und Anárion, gegründet, war Gondor das Südliche Königreich der Dúnedain in Mittelerde. Während Elendil als Hochkönig über das Nördliche Königreich Arnor herrschte, regierten seine Söhne Isildur und Anárion gemeinsam in Gondor. Nach Elendils Tod im Jahre 3441 Z.Z. wurden Isildur und seine Erben die Könige von Arnor und Aárions Erben bis zum Jahre 2050 D.Z., als die Linie erlosch, die Könige von Gondor.

Danach wurde Gondor mehr als neun Jahrunderte hindurch von Truchsessen regiert. Die Hauptstädte Gondors waren Minas Anor, Minar Ithil, Osgilath und die Häfen von Pelargir und Dol Amroth. Im ersten Jahrtausend des Dritten Zeitalters umfasste das Reich die Lehen Anórien, Ithilien, Lebennin, Anfalas, Belfas, Calenardhon, Enedwaith, Süd-Gondor und den größten Teil von Rhovanion bis zum Meer von Rhûn. Von Anfang an stritten Gondor und Arnor mit Sauron, dem Herrn der Ringe, und seinen vielen Verbündeten um die Herrschaft in den Außenlanden. Deswegen wurde Gondor häufig von Ostlingen aus Rhûn und Südländern aus Harad angegriffen.

In den ersten zwei Jahrtausenden wurde die Macht Gondors vor allem durch den Bürgerkrieg von 1432 und die große Pest von 1836 in ihren Grundfesten erschüttert. Diesen Schlägen folgten die blutigen Überfälle der Wagenfahrer in den Jahren 1851 und 1954, die Gondor so schwächten, dass Saurons Diener, die Nazgûl, im Jahre 2002 die Stadt Minas Ithil einnehmen konnten. Mehr als zwei Jahrtausende lang blieb es den dunklen Mächten überlassen und wurde in Minas Morgul umbenannt. Obgleich durch Jahrhunderte des Kampfes erschöpft, war Gondor zur Zeit des Ringkrieges die letzte Hoffnung der Freien Völker auf Mittelerde, der Herrschaft Saurons zu widerstehen. [1]

Galerie Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Tolkien. Eine illustrierte Enzyklopädie. David Day. RVG, (1992). ISBN 3881020950. ISBN 978-3881020954. S. 65 ff.

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