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Sauron in armor

Sauron als Maiar

Die Maiar (Quenya für ‚Die Schönen‘) waren ein Teil jener Ainur, die Arda betraten, um die Valar bei der Gestaltung der Welt zu unterstützen. Sie waren von gleicher Art wie die Valar, doch meist schwächer und niederen Ranges. In Valinor bildeten sie das Gefolge und die Dienerschaft der Valar.

Beschreibung Bearbeiten

Viele Maiar wurden nicht namentlich genannt, doch waren sie angeblich zahlreich. Die Maiar hatte zwei Führer: Eonwe, Bannerträger und Herold von Manwe, und Ilmare, der Dienerin von Varda. Melkor gelang es, viele der Maiar auf seine Seite zu ziehen. Manche wurden von seinem Glanz und seiner Macht angezogen, andere machte er sich später mit Lügen und tückischen Gaben gefügig. Der mächtigste unter diesen war Sauron. Jene Maiar, die Melkor dienten, wurden, im Gegensatz zu den Gefolgsleuten der Valar, als Úmaiar (die Unschönen), bezeichnet. [1]

Geschichte Bearbeiten

Als die Welt erschaffen wurde, kamen die Ainur, "Die Heiligen", aus den Zeitlosen Hallen und betraten das neue Land. In den Zeitlosen Hallen waren sie form- und gestaltlos gewesen, aber in den Sphären der Welt nahmen sie vielerlei Gestalt an. Es waren dies die Mächte von Arda, und die mächtigsten unter ihnen waren die Valar, von denen es fünfzehn gab. Daneben gab es zahlreiche rangniedere Ainur, die Maiar genannt wurden. Nur wenige von ihnen werden in der Geschichte der Menschen erwähnt, denn die meisten kümmerten sich nur um die Belange der Unsterblichen Lande. [2]

Persönlichkeiten Bearbeiten

  • Arien, die Lenkerin des Sonnenschiffs, wird von den Menschen am tiefsten verehrt.
  • Eonwe ist der mächtigste Maia, der Herold Manwes, des Herrn der Winde. Eonwes Stärke in der Schlacht war mit denen der Valar vergleichbar, und der Schall seiner Trompete klang all seinen Freinden schecklich in de Ohren, da ihm gewöhnlich die Schar der Valar folgte.
  • Ilmare, die ihre Lichtspeere vom nächtlichen Himmel schleuderte, führte die Mädchenschar der Maiar an und ist die Zofe Vardas. Es heißt, dass sie eine der "mächtigsten unter den Maiar von Valinor" ist.
  • Melian ist die Mutter von Lúthien, Gemahlin von Thingol und Königin von Doriath. Von allen Geschichten, die über die Maiar berichtet werden, ist vielleicht ihre die seltsamste. Sie diente sowohl Vána als auch Este in Valinor, doch kam in den Zeitaltern der Sterne nach Mittelerde. Dort begegnete ihr in den Wäldern von Beleriand der Eldar-König Elwe Singollo und heiratete sie. Dies ist die einzige Verbindung zwischen einem Elben und einer Maia, die es jemals gab. Drei lange Zeitalter der Sterne und ein Zeitalter der Sonne hindurch war sie die Königin der Grauelben und die Gatin Elwas, der jetzt Thingol und König Graumantel genannt wurde. Doch Thingol wurde erschlagen, und Melian kehrte voller Gram nach Valinor zurück.
  • Osse und Uinen, Diener von Ulmo, des Herrn der Meere, sind allen bekannt, die zur See fahren. Osse ist der Herrscher der Wogen Belegaers, des Westlichen Meeres, und obgleich er der erste war, der die Bewohner der Welt lehrte, Schiffe zu bauen, wird er von allen Seefahrern gefürchtet. Sie lieben jedoch Uinen, die Herrin der Ruhigen See. Sie ist die Gemahlins Osses, und nur sie kann seinen wilden Geist und die Ausbrüche seines Zorns besänftigen.
  • Tilion ist der Steuermann des Mondschiffes, das den letzten Glanz Telperions, des Silberbaums von Valinor, trägt.

Verwandte Themen Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  • J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Hrsg. Christopher Tolkien. Valaquenta, Von den Maiar.
  1. Ardapedia: Maiar
  2. Tolkien. Eine illustrierte Enzyklopädie. David Day. RVG, (1992). ISBN 3881020950. ISBN 978-3881020954. S. 156 ff.
  3. Ardapedia: Salmar

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