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Minas Morgul (Sindarin für ‚Turm der schwarzen Magie‘) ist eine Stadtfestung am Rande von Mordor und ein möglicher Schauplatz in Mittelerde: Mordors Schatten. Ursprünglich war sie als Minas Ithil bekannt, die Schwesterstadt von Minas Anor (Minas Tirith). Sie wird allgemein auch „Die Tote Stadt“ genannt und ist im Legendarium von J. R. R. Tolkien der Sitz der Nazgûl. Minas Morgul wurde ursprünglich während der Herrschaft von Isildur gebaut, um Gondor vor den Streitkräften von Mordor zu schützen. [1]

Geographie Bearbeiten

Die Stadt und prunkvolle Festung Minas Ithil gehörte ursprünglich zum Königreich Gondor. Sie liegt in einem Tal an den westlichen Ausläufern des Schattengebirges am Ostrand der Provinz Ithilien, am Ostufer des Anduin. Eine gut ausgebaute, gepflasterte Straße führt von Osgiliath nach Minas Ithil. Diese Straße kreuzt an der sogenannten Wegscheide die große Handels- und Heerstraße, die Ithilien in Nord-Süd-Richtung durchläuft. Die nach Minas Ithil führende Straße führt weiter an der Stadt vorbei über den Namenlosen Pass des Schattengebirges nach Mordor. In der Nähe der Stadt liegt auch der steile Spinnenpass Cirith Ungol.

Geschichte Bearbeiten

Datei:Mordor Map 02.jpg

Minas Ithil, der „Turm des Mondes“, wurde im Jahre 3320 ZZ errichtet und war ursprünglich die Heimat des Dúnedain-Fürsten Isildur. Im Mondturm, einem besonders hohen Turm der Stadt, wurde einer der Palantíri aufbewahrt. Ihre Zwillingsstadt Minas Anor wurde im gleichen Jahr für seinen Bruder Anárion erbaut. Während ihr Vater Elendil als Hochkönig der Dúnedain über das Nördliche Königreich Arnor herrschte, herrschten die Brüder gemeinsam über Gondor.

Ein Jahrhundert nach seiner Entstehung nahmen im Jahre 3429 die Streitkräfte Saurons Minas Ithil ein, das jedoch Isildur zu Beginn des Dritten Zeitalters zurückerobern konnte. Da die Erben Isildurs danach vom nördlichen Königreich Arnor aus herrschten, verlor Minas Ithil zunehmend an Bedeutung. [2]

Minas Morgul Bearbeiten

Im Jahre 2000 DZ wurde Minas Ithil vom Hexenkönig der Nazgûl angegriffen, dessen Horden über den Pass von Cirith Ungol aus Mordor ins Land strömten. Nach zweijähriger Belagerung ergab es sich dem Hexenkönig und wurde in „Minas Morgul“ umbenannt. Gleichzeitig wurde die Schwesterstadt Minas Anor in Minas Tirith umbenannt. Ähnlich gebaut wie sein Gegenstück Minas Tirith, wurde es ein von bösen Geistern heimgesuchter Ort, der nachts in einem gespenstischen Licht leuchtete. Durch Zauberkraft oder einen teuflischen Mechanismus dreht sich die oberste Kammer des großen Turmes ständig um sich selbst.

Die Herrschaft durch die Ringgeister führte dazu, dass Ithilien sich fast völlig entvölkerte. Im Jahre 2050 erschlug der Hexenkönig von Morgul Earnur, den letzten König von Gondor, und im Jahre 2475 wurde Osgilath geschliffen und seine steinerne Brücke von den Uruk-hai zerbrochen. Mehr als zwei Jahrtausende hindurch bildete es die Hauptbasis der Streitkräfte Saurons in Gondor, ständig das Reich der Dúnedain bedrohend. Erst am Ende des Ringkrieges wurden die bösen Mächte wieder aus der Festung vertrieben, und obgleich es abermals in Minas Ithil umbenannt wurde, zogen nie wieder Menschen von Gondor in seine Mauern ein. [3]

Tipps Bearbeiten

(später)

Trivia Bearbeiten

  • Minas Morgul ist Sindarin für „Turm der schwarzen Magie“. Ein anderer Name ist „Turm der Geister“ [3]
  • Minas Ithil ist Sindarin für „Turm des Mondes“.

Galerie Bearbeiten

Verwandte Themen Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Ardapedia: Minas Morgul
  2. Tolkien. Eine illustrierte Enzyklopädie. David Day. RVG, (1992). ISBN 3881020950. ISBN 978-3881020954. S. 101. Art. Minas Ithil.
  3. 3,0 3,1 Tolkien. Eine illustrierte Enzyklopädie. David Day. RVG, (1992). ISBN 3881020950. ISBN 978-3881020954. S. 101. Art. Minas Morgul.

Weblinks Bearbeiten

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