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Mordor ist das Königreich der Uruk-hai und liegt im Südosten von Mittelerde und östlich von Gondor. Mordor wurde von Sauron als seine Festung auserkoren, da die umliegenden Berge auf drei Seiten eine natürlichen Schutzring gegen seine Feinde bilden. Durch die feuerspeihenden Aktivitäten des Schicksalsberges, liegt viel Fläche in Mordor brach, jedoch konnte einiges Land als Ackerfläche gewonnen werden, um Saurons Truppen zu ernähren.


Gameplay Bearbeiten

In Mittelerde: Mordors Schatten ist das Gebiet von Mordor zu Beginn noch keine düstere, zerstörte Landschaft und auch der Vulkan, der Schicksalsberg, ist noch nicht ausgebrochen. Die Spieler lernen Mordor als raues Grenzland kennen, in dem es menschliche Siedlungen gibt und verschiedene Stämme existieren. Im Verlauf der Ereignisse erleben die Spieler Mordors Verwandlung, wenn Saurons Einmarsch in dieses Gebiet beginnt. Mordor selbst ist in zwei Gebiete Udun und dem Núrnenmeer geteilt und kann von dem Spieler erkundet werden.

Auffällig sind einzelne Festungen der Uruks, die in den Landen existieren, während auch ein kleines Höhlensystem mit eingebaut wurde, sowie einzelne Aspekte (Z.B. die schwarze Straße), die in der Filmtriologie Herr der Ringe gezeigt werden.

Mordor render.png

BeschreibungBearbeiten

Ein Land geboren und gehüllt in Schatten. Mordor ist die Heimat des zweiten Dunklen Herrschers von Mittelerde, Sauron. Das Reich ist wie ein Magnet für Geister und lockt alle Arten dunkler und bösartiger Herzen an. Es ist auch das Heim vieler monströser Kreaturen, darunter Caragor, Graugs, Ungols und noch viel, viel grauenerregender Dinge, die weder von den Uruks noch von dem Dunklen Herrscher je gezähmt wurden.

Das brennende Herz des Reiches, der große Vulkan Orodruin, schlief für viele Jahrtausende. Saurons Festung, Barad-dûr, wurde nie vollständig geschliffen und ist vor neugierigen Blicken verborgen. Die Uruks haben das Schwarze Tor in Udûn übernommen und in Núrn gibt es unzählige Menschensklaven, die auf Rettung hoffen.

Geographie Bearbeiten

Mordor ist von drei Seiten von Gebirgszügen umschlossen, in etwa wie ein großes, auf die Seite gelegtes U: die Ascheberge (Ered Lithui) im Norden und Ephel Dúath (Schattenberge) im Süden und im Westen. In der nordwestlichen Ecke Mordors, ist das tiefe Tal Udûn, welches den einzigen Eingang für die große Armee bildet und wo Sauron das Schwarze Tor zu Mordor gebaut hat: Morannon. Vorgelagert liegt Dagorlad, oder auch Schlachtenebene. Saurons Hauptfestung Barad-dûr steht auf einem südlichen Vorsprung des Aschengebirges.

Mordor location in Middle-earth.png

Mordor, auf einer Karte Mittelerdes

Im Südwesten Barad-dûrs liegt die ausgedörrte Ebene von Gorgoroth und der Oroduin, der Schicksalsberg, gegen Osten liegt die Ebene Lithlad. Mordors Geographie eignet sich hervorragend zur Verteidigung gegen angreifende Gegner von allen Seiten, mit fast unbezwingbaren Bergketten, die Mordor auf drei Seiten einschließen, während die zerklüfteten Ländereien Gorgoroth und Núrn, das Vorstoßen großer Armee sehr beschwerlich machen. Mordors trockene und zerfurchte Geographie erweist sich als äußerst unfreundlich gegenüber jeder Armee, die in den Ebenen kampieren würde und zwingt so zu einem zeitigen Rückzug innerhalb weniger Tage, falls nicht ausreichend Verpflegung vorhanden wäre.

Der südliche Teil Mordors, Núrn, ist etwas ertragreicher und wasserreich genug um das Binnenmeer Núrnenmeer zu erhalten. Die Länderein um Núrn sind ansatzweise ertragreich, durch die vulkanischen Aschen, die vom Schreckensberg hinüber wehen und einiges an Landwirtschaft erlauben.

Unmittelbar westlich Mordors liegt das enge Tal von Ithilien, mit der Stadt Osgiliath und dem großen Fluss Anduin, während direkt im Osten sich das Land Rhûn um im Südosten Khand, befindet.

Über den Osten Mordors sind mit Abstand die wenigsten Beschreibung in der Literatur über Mordor zu finden. Man nimmt an, dass die einfachste Route für die Gemeinschaft des Rings zum Schicksalsberg durch den "unbewachten" Osten gewesen wäre. Im Buch Der Herr der Ringe wird jedoch erwähnt, dass der Osten durch eine Reihe schwer bewachter Festungen verteidigt wird, die zu den Alliierten Saurons in Rhûn ausgerichtet sind.

Theoretisch sind diese Forts unbrauchbar, denn, um dorthin zu gelangen, hätten sie durch den westlichen Rand Rhûns passieren müssen und wären dort Saurons mächtigsten Verbündeten, den Ostlingen begegnet. Es wäre außerdem auch sehr schwierig geworden, unerkannt an den vielen Marschwegen und Straßen zwischen Mordor und Rhûn vorbeizukommen, da sie ständig von Truppen der Ostlinge patrouilliert werden.

Geschichte Bearbeiten

Erstes & Zweites Zeitalter Bearbeiten

Sauron siedelte sich in Mordor tausend Jahre nach dem Ende des Ersten Zeitalters an und es blieb der Dreh- und Angelpunkt seiner bösen Machenschaften für das gesamte zweite und dritte Zeitalter Mittelerdes. In der nordwestlichen Ecke dieses Landes stand der Schicksalsberg, oder auch Oroduin, in dem Sauron den Einen Ring schmiedete. In der Nähe Oroduins stand Saurons Festung Barad-dûr. Nach dieser Zeit war Sauron als der Dunkle Herrscher bekannt.

Für 2500 Jahre beherrschte Sauron Mordor ununterbrochen. Nachdem er den Einen Ring schmiedete hatte er von hier aus seine Attacken gegen die Elben von Eregion gestartet, wurde jedoch von den Númenórern zurückgeschlagen. Tausend Jahre später kämpfte er wieder gegen die Menschen; dieses Mal wurde er von den Númenórern gefangen genommen und auf ihr Inselkönigreich verschleppt, dessen Zerstörung er später einleitete (siehe auch: Akallabêth). Direkt nach der Zerstörung Númenors, kehrte Sauron als Geist zurück nach Mordor und setzte seine Herrschaft fort.

Mordor Sauron and army art.jpg

Sauron steht vor seiner Ork-Armee

Drittes Zeitalter Bearbeiten

Saurons Herrschaft wurde wieder einmal gestört, als er versuchte die überlebenden Menschen und Elben zu unterwerfen, doch diese kämpften sich weit in das Reich ihres Feindes vor. Nach mehreren Jahren der Belagerung drangen die Streitkräfte der Letzten Allianz zwischen Elben und Menschen in Mordor ein. Sauron wurde an den Hängen Oroduins in einer letzten Schlacht besiegt. Viele tausend Jahre wurde Mordor durch Gondor bewacht, um zu verhindern, dass böse Mächte das Land verlassen. Minas Ithil, die Zahntürme am Morannon und der Turm von Cirith Ungol, wurden von Gondor gebaut, um die zwei Hauptrouten ins Dunkle Land zu bewachen.

Letztendlich jedoch konnte Sauron durch eine List, mit Hilfe der Wagenreiter, einer Zusammenkunft verschiedener Ostling-Stämme, Gondor ablenken und die Nazgul konnten Mordor zurückgewinnen, nachdem sie Arnor zerstörten. Minas Ithil wurde von den Ringgeistern bezwungen und die ehemalige Festung Gondors von den bösen Kreaturen besetzt. Als Sauron dann in der Zeit seiner falschen Niederlage bei Dol Guldur nach Mordor zurückkehrte (während der Ereignisse zur Zeit der Abenteuer von Bilbo Beutlin in Der Hobbit) war Mordor zu stark um von der existierenden militärischen Macht in Mittelerde am Ende des dritten Zeitalters ernsthaft bedroht zu werden. 

Barad-dûr and Mount Doom.png

Mordor, vom Auge des Sauron und der Schreckensberg im dritten Zeitalter

Im Norden von Mordor, während der Kriege um den Ring, waren die großen Schmiede und Garnisonen, während die umliegenden Ländereien im Süden die Provisionen zur Kriegsführung über Horden von Sklaven erstellten und verfrachteten.

Die letzte Allianz Bearbeiten

Während des Ringkrieges sammelte Sauron all seine Heeresmächte in Mordor. Nach der Schlacht um die Pelennor Felder schickte Sauron seine Armee gegen die Menschen von Gondor und Rohan, aber als Frodo Beutlin den Einen Ring zerstörte, fiel Mordor. Der Schwarze Turm von Barad-dûr, das Schwarze Tor und die Zahntürme zerfielen und der Schicksalsberg explodierte. Sowohl Sauron als auch seine Ringgeister wurden komplett zerstört. Nach der endgültigen Entscheidung über das Schicksal Saurons wird Mordor komplett entvölkert, da die meisten Orks im Land fliehen oder erschlagen werden. Nach der jahrtausende-anwährenden Misshandlung des Landes, aber dennoch fähig Leben zu ernähren, wird das Land in Mordor den befreiten Sklaven der Nurn zurückgegeben, die vorher als versklavte Bauern dazu gezwungen waren die Armeen aus Mordor zu ernähren.

Trivia Bearbeiten

  • Mordor hat eigentlich zwei Bedeutungen: Das schwarze Land, oder das dunkle Land in Tolkiens erfundener Sprache Sindarin und Land der Schatten in Quenya.
  • Eine vorgeschlagene Ethymologie aus dem Kontext mit Mittelerde ist das Alt-Englische morthor, welches Mord, oder Todsünde bedeutet
  • Mordor ist auch der Name einer Stadt in der nordischen Mythologie, welches sich auf ein Land bezieht, in dem die Bewohner Böses praktizieren, ohne es zu wissen.
  • Die Gemeinschaft des Ringes wurde damit beauftragt, den einen Ring nach Mordor zu bringen, um ihn zu zerstören.


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